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Super Preis-Leistung: Der Medion MD 16192 im Test


Der Medion MD 16192 Saugroboter ist einer der günstigsten digitalen Putzsklaven auf dem Markt.

Oft heißt es ja, wer billig kauft, der kauft zweimal.

Gilt das für den Roboter von Medion?

In meinem Test habe ich festgestellt: nein.

Das Modell von Medion hat ein enorm gutes Preisleistungsverhältnis. Klar, es ist kein Luxusmodell. Wer aber keine Perfektion braucht, kann eine Menge Geld im Vergleich zu den teuren Markenmodellen sparen.

Lass mich dir im Detail erklären, was ich über das Gerät herausgefunden habe:

 

Saugleistung

Wie bei einem günstigen Gerät zu erwarten, hat der Motor des Geräts weniger „Bums“ als teurere Modelle.

Das ist aber in der Praxis kein Problem.

Letztendlich werden in den meisten Wohnungen ja vor allem normaler Dreck wie Staub, Tierhaare, Essenskrümel und ähnliches beim Saugen anfallen.

Ich habe nicht ausprobiert, ob der Gerät dicke Dreckklumpen vom Boden weggesaugt bekommen würde, beispielsweise von schlammverkrusteten Schuhen. Könnte sein, dass da dann der Motor zu schwach ist, um den schweren Dreck anzusaugen.

Dünne Teppiche schafft das Gerät

Die meisten von uns haben daheim vermutlich keine dicken Teppiche liegen, sondern es liegt hier und da vielleicht mal ein Schoner herum.

Für den Saugroboter ist das kein Problem. Solche dünneren Teppiche werden ohne Probleme gesaugt.

Wer wirklich dicke Teppiche daheim hat, der wird um einen Luxusroboter nicht herumkommen, falls er diese Teppiche gereinigt haben will. Da ist der Saugmotor dann einfach doch zu schwach für.

Lautstärke

Von der Lautstärke her ist der Roboter leiser wie ein herkömmlicher Staubsauger. Trotzdem sollte man Fernsehabende nicht unbedingt mit der Saugrunde des Saugroboters kombinieren. Man könnte die Stimmen zwar noch verstehen, aber es wäre nicht ideal.

Navigation

Die teuersten Modelle am Markt kartografieren Ihre Umgebung, um Ihre Arbeit möglichst effizient zu verrichten.

Die günstigeren Modelle haben weniger ausgefeilte Sensoren.

Desto billiger das Gerät, desto eher fährt es nach dem Zufallsprinzip, anstatt gezielt Stellen anzusteuern.

Trotzdem hat man das Gefühl, dass der Saugroboter von Medion irgendwann überall gesaugt hat. Er fährt zwar vielleicht etwas chaotischer herum und braucht dadurch länger, als ein Spitzenmodell, aber die Arbeit ist am Ende dann doch erfolgreich getan.

Letztendlich lässt man den Saugroboter ja eh täglich fahren. Selbst wenn eine Stelle dann an einem Tag zufällig nicht sauber gemacht wurde, dann macht der Roboter das eben am nächsten Tag.

Klappt das Finden der Ladestation?

Essentiell für ein automatisches Saugerlebnis ist, dass der Roboter seine Ladestation findet. Nur so kann man sich entspannt zurücklehnen mit der Gewissheit, wirklich gar nichts machen zu müssen.

Wegen der schlechteren Sensoren und Programmierung, haben günstigere Modelle häufiger das Problem, ihre Ladestation zu finden. Dann muss man das Gerät manuell zur Station tragen. Oft lässt sich das Problem einfach lösen, indem man die Station zentraler gelegen in der Wohnung platziert.

Eine Kundin auf Amazon hat sich beschwert, dass ihr Gerät die Station fast nie findet. Selbst nach mehrmaligen Versetzen der Station. Allerdings vermute ich hier, dass es sich ganz einfach um ein Montagsmodell handelt.

Auch so etwas kommt bei günstigen Fabrikaten öfter vor. Irgendwo muss ja gespart werden. Oft ist das an der Qualitätskontrolle. Die meiste Elektronik wird in China fabriziert. Chinesische Fabriken sind hochtalentiert, hohe Mengen schnell und günstig zu fabrizieren. Es werden aber leider auch viele Fehler gemacht.

Ich denke, die allermeisten Exemplare sollten keine Probleme mit der Stationsfindung haben. Falls man doch ein Montagsmodell erwischt: für sowas gibt es ja das Widerrufsrecht.

Erklimmen von Kanten

Kanten von bis zu circa einem Zentimeter kann der Roboter ohne Probleme erklimmen. Zwei Zentimeter schafft er unter Umständen auch noch, aber da wird es bereits kritisch.

In den allermeisten Wohnungen sollte das kein Problem sein. In älteren Wohnungen gibt es manchmal dicke Absätze auf dem Boden in der Türöffnung. Diese könnten ein Problem darstellen, wenn die Absätze zu hoch sind.

Treppen und andere Gefahren Werden Erkannt

Der Roboter von Medion hat einen Absturzsensor, welcher zuverlässig arbeitet.

Man brauch sich also keine Sorgen machen, dass das Gerät während dem Saugen teure Freiflugübungen startet.

Hervorragende Akkuleistung

Hersteller tendieren dazu, bei der technischen Leistungsfähigkeit ihrer Produkte zu übertreiben.

Daher ist es erfrischend, dass das Gerät von Medion beim Akku besser ist, als versprochen.

Laut Herstellerangaben schafft das Gerät bis zu 80 Minuten Betrieb, was bereits gut ist. In der Praxis kann es aber durchaus 110 Minuten durchhalten.

Die Ladezeit nach einer kompletten Runde saugen dauert circa 3 bis 3,5 Stunden.

Steuerung

Der Saugroboter lässt sich programmieren, täglich zu einer bestimmten Zeit zu saugen.

Bestimmte Tage lassen sich nicht einstellen. Das heißt, es wird dann täglich zur entsprechenden Zeit gesaugt. Man kann nicht unterschiedliche Zeiten für verschiedene Tage einstellen. In der Preisklasse ist das aber vollkommen normal.

Wartung

Die Wartung des Medion Geräts ist unkompliziert.

In den meisten Haushalten wird das Gerät vermutlich ein paar Mal saugen können, bevor der Staubbehälter voll ist. Schließlich lassen die meisten das Gerät jeden Tag laufen. Das heißt, es ist ohnehin nicht viel Dreck zum aufsaugen da.

Zur Entleerung macht man einfach den Auffangbehälter auf, schüttet den Dreck in den Müll, klappt den Behälter wieder rein und fertig.

Man sollte regelmäßig auf der Unterseite nachschauen, ob sich irgendwas in den Bürsten verfangen hat. Sonst kann das Gerät logischerweise nicht richtig saugen. Wer Haustiere hat, bei dem können sich zum Beispiel deren Haare an der Bürste festsetzen. Das reinigen ist aber ganz simpel, einfach von der Bürste abziehen. Praktisch wie bei einem normalen Staubsauger, bei dem sich auf den Aufsätzen ja auch mit der Zeit Fussel und Haare ansammeln.

Geeignet für Kleine bis Mittlere Wohnungen

Rein von der Saug- und Akkuleistung könnte das Gerät ohne Probleme große Wohnungen schaffen.

Da die Navigation wie bei allen günstigen Geräten mehr oder weniger nach dem Zufallsprinzip stattfindest, stellt das den Flaschenhals dar.

Desto größer die Wohnung, desto wahrscheinlicher wird es, dass Flecken ausgelassen werden.

In der Praxis denke ich, dass eine Wohnung oder ein Geschoss von bis zu 75 qm ohne Probleme gesaugt wird. Darüber nimmt dann die Chance zu, dass nicht alles korrekt gesaugt wird.

Fazit: Funktioniert an 4 von 5 Tagen Problemfrei

An 80% der Tage wird der Medion MD 16192 genau das machen, was er soll: die gesamte Wohnung saugen und zurück zur Ladestation finden.

Selbst die teureren Konkurrenten schaffen nicht die 100%, sondern auch nur 90-95%.

Wem es also reicht, wenn der Roboter meist korrekt putzt, ab und zu aber mal eine Stelle ausbleibt oder man ihn zur Station tragen muss, der kann mit dem Gerät von Medion verdammt viel sparen.

Auf Amazon habe ich einen guten Deal für den Roboter gefunden.

Das Preisleistungsverhältnis ist extrem gut.

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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