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Ein sauberer Haushalt gehört zu jenen für selbstverständlich empfundenen Dingen, welche jedoch viel Arbeit und auch Zeit benötigen.

Geschirr muss gespült, Staub gewischt werden und natürlich müssen auch die Fenster geputzt werden.

Doch von allen anfallenden Arbeiten hat mir das Staubsaugen immer am wenigsten Freude bereitet. Man schnappt sich den unhandlichen Staubsauger und arbeitet sich von Raum zu Raum vor, nur um anschließend festzustellen, dass man eigentlich gleich wieder von vorne beginnen könnte.

Beim Staubsaugen wird der Staub so aufwirbelt und setzt sich anschließend wieder, dass es einer Sisyphus Arbeit gleicht. Daher habe ich mich kurzerhand entschlossen, einen Saugroboter zu kaufen, der diese Arbeit für mich erledigen kann. Nach langem Suchen und Vergleichen habe ich mich für das 605er Modell von iRobot entschlossen.

 

Der erste Test mit dem iRobot 605

Ich war sehr gespannt, als endlich das Paket ankam und ich es auspacken konnte. Nicht ganz fünf kg wog das Ding, und als mein neuer Staubsauger von iRobot endlich vor mir stand war ich doch etwas skeptisch.

Keine zehn Zentimeter hoch, einen Durchmesser von 34 cm und damit soll meine kleine, gemütliche Wohnung gereinigt werden? Optisch hingegen war ich sofort überzeugt. Eine stilvolle Kombination aus schwarz und weiß, die perfekte runde Form – was will man mehr. Auch die verarbeiteten Materialien scheinen von guter Qualität zu sein.

Binnen kürzester Zeit war die Ladestation von meinem neuen kleinen Haushaltshelfer aufgebaut und der Akku des Roboters aufgeladen. Einem ersten Testlauf stand also nichts mehr im Wege. Einfach mal auf die Taste mit der simplen Aufschrift: Clean – also reinigen, gedrückt und schon legt das Gerät los.

Als erstes Hindernis wartete ein Teppich auf den Saugroboter von Roomba. Ohne Probleme konnte dieser erklommen und gereinigt werden. Auch der Bereich von meinem Esstisch war in kürzester Zeit gereinigt. Die Tisch- und Stuhlbeine wurden elegant umrundet und der Boden sorgfältig geputzt.

Da es sich bei dem Essbereich um eine Stelle handelt, wo vermehrt Schmutz und Brösel anfallen, hat der Roboter wie beworben die Geschwindigkeit automatisch verringert und die Saugkraft erhöht, sodass kein einziger Krümel zurückblieb. Die nächste Herausforderung lag daran, dass sämtliche Stellen in der Wohnung erreicht werden können. Unter dem Bett war erwartungsgemäß überhaupt kein Problem.

Der Platz hier ist mehr als ausreichend für das schmale Gerät. Skeptischer war ich bei meiner Couch, sowie einem Schrank, welcher nur einen knappen Luftraum über dem Boden lässt. Doch hier zeigte sich, wieso der iRobot Roomba nur 10 cm hoch ist.

Knapp, aber doch, fuhr er unter den Schrank und saugte genüsslich den Staub der vergangenen Jahre ein. Mit meinem herkömmlichen Staubsauger bin ich an diese Stelle nie gekommen und hab sie, man sieht ja eh nicht wie viel Staub unter einem Kasten liegt, getrost ignoriert.

Nur kurze Zeit später hatte der Staubsaug-Roboter seine Arbeit getan und fuhr automatisch zu seiner Ladestation zurück und gönnte sich seine wohlverdiente Pause.

Das Modell 605 von Roomba im Langzeittest

Inzwischen sind einige Monate vergangen, in welchen ich meinen neuen Saugsklaven fast täglich zur Arbeit schickte.

Seit kurzem ist bei mir auch eine kleine Katze eingezogen. Ein äußerst süßes kleines Ding, was leider nur die Angewohnheit hat, ihre Haare in großen Mengen überall in der Wohnung zu verstreuen. Skeptisch beobachtete ich, ob mein Roboter mit dieser Herausforderung umgehen kann. Kurzum: Er kann!

Der einzige Punkt, in welchem ich den zusätzlichen Aufwand durch Tierhaare merke, ist dass die drei Bürsten des Gerätes – die Hauptbürste, eine flexible Bürste, sowie eine seitlich angebrachte Bürste für Ecken und Kanten – eher zwei als nur einmal die Woche gereinigt werden sollten. Gleiches gilt für den AeroVac Filter, welcher dafür sorgt, dass Allergiker ein angenehmeres Leben führen können. Die Reinigung der Bürsten und des Filters benötigen zwar einige Minuten Zeit, stellen jedoch immer noch keinen Vergleich mit dem Aufwand dar, welchen die Reinigung der Wohnung mit einem herkömmlichen Staubsauger benötigt.

​Der Filter kann einfach ausgeklopft werden, die Bürsten müssen etwas aufwändiger gereinigt werden.

​Nach einigen Monaten lies die Saugkraft ein wenig nach. Eine kurze Recherche hat ergeben, dass die Filter regelmäßig getauscht werden müssen. Das trifft auf sämtliche Staubsauger zu und hätte mich nicht so verwundern und überraschen sollen. Kaum war der Filter getauscht, funktionierte das Gerät wieder wie am ersten Tag.

Für eine effektivere Nutzung des Akkus bin ich dazu übergegangen, die Stühle auf den Tisch zu stellen, bevor ich in der Früh das Haus verlassen und meinen kleinen Helfer zur Arbeit schicke.

​Dadurch wird Zeit gespart und mit den in etwa 60 Minuten Akkulaufzeit ein größerer Bereich gereinigt. Bei meiner kleinen Wohnung macht dies nur einen geringen Unterschied aus, doch bei größeren Wohnungen kann dies große Auswirkungen haben.

Ich lasse den Roboter von Roomba auch am Wochenende seine Pflicht tun. Zu Beginn war ich auch hier etwas skeptisch, ob mich die Lautstärke sehr beeinträchtigen wird. Ich empfinde das Gerät jedoch als leiser als erwartet. Die Lautstärke ist in keinem Fall mit jener eines handelsüblichen normalen Staubsaugers zu vergleichen. Auch mit Besuch im Haus wurde die Lärmbelästigung des Saugroboters noch nie als negativ empfunden.

 

Fazit zum Modell iRobot 605 von Roomba

Für wenig Geld bekommt man ein fantastisches Gerät. Ich habe mein Gerät auf Amazon gekauft, da es dort am billigsten war.

Die Reinigung erfolgt automatisch, einfach per Knopfdruck.

Ist der Raum gereinigt oder der Akku erschöpft, fährt der Roboter automatisch zu seiner Ladestation zurück. Möbel und sonstige Gegenstände werden erkannt, wodurch die Geschwindigkeit reduziert wird und somit keine Beschädigungen auftreten können.

Die geringe Größe ist von Vorteil, da so Bereiche gereinigt werden können, an die kein normaler – und nur wenige andere Roboter – gelangen können. Ein gewisser Aufwand besteht durch die Reinigung des Gerätes, die Zeitersparnis ist jedoch trotzdem unglaublich. In Summe bin ich vollkommen überzeugt von dem Gerät und kann eine absolute Kaufempfehlung aussprechen.

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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